Orchesterverein Langen e.V.

Kulturpreisträger der Stadt Langen

Presse

23.11.16 Langener Zeitung

Jahreskonzert des Orchestervereins

Der Dirigent als Solist

 

Unter der Leitung ihres Dirigenten Thomas Mischke präsentierten die Musiker des Orchestervereins in der Stadthalle ein abwechslungsreiches Konzert, für das es viel Beifall gab. Für die Eröffnung sorgte das Orchester der Musikschule unter Bernd Sallwey.© Postl, Leo F.

Langen - Der Orchesterverein stellte beim Jahreskonzert in der Stadthalle erneut seine Klasse unter Beweis. Das hat auch mit dem Dirigenten Thomas Mischke zu tun – mit seinem besonders gut „führenden Händchen“.

Das Konzert bot anspruchsvolle Kompositionen von Antonín Dvorák über John Williams bis hin zu Itaru Sakai. Moderiert wurde der Abend diesmal vom Musikwissenschaftler Dr. Lutz Riehl. Der Orchesterverein schöpft seine Musiker auch aus dem Fundus der Musikschule Langen – und diese eröffnete den Abend mit „Dillion´s Flight“ von Ralph Ford sowie den „Soundtrack Highlights“ von John Williams. Nach „Die Maske des Zorro“ von James Horner gab es schon mal viel Applaus für die jungen Musiker um den bewährten Dirigenten Bernd Sallwey.

Nach einem kurzen Stühlerücken wurde die Bühne voller, die Musiker des Orchestervereins hatten Platz genommen und Dirigent Thomas Mischke forderte die volle Aufmerksamkeit zum flotten „Slawischen Tanz Nr. 8“ von Dvorák ein. Dass Bernd Sallwey nicht nur den Taktstock schwingen kann, belegte er als Solist in der „Rhapsody for Euphonium and Concert Band“. Nun wird das „Wohlklanghorn“, wie das Euphonium wörtlich übersetzt bezeichnet wird, recht selten als Soloinstrument eingesetzt. Und Komponist James Curnow hat zudem noch eine ungewöhnliche Tonart gewählt. Sallwey meisterte die Herausforderung mit Bravour und erntete neben dem Beifall des Publikums auch die Anerkennung des Musikwissenschaftlers. „Ja, es macht mir Freude, in einem Orchester zu sitzen und mich nur auf die schöne Musik konzentrieren zu können“, sagte Sallwey zu seiner Solistenrolle. Bei Itaru Sakai´s „The Seventh Night of July“ geht es um die Sage der beiden Sterne, die sich nur einmal im Jahr, am Siebten Tag im Siebten Monat - also am 7. Juli - treffen dürfen. An diesem Tag wird in Japan das Tanabata-Fest gefeiert.

Mit dem „Champagner-Galopp“ holten die Musiker auch die letzten Gäste aus der Pause wieder in den Saal. Mit „Theme from Schindler´s List“ von John Williams und „Skyfall“ von Thomas Neumann ging es weiter. Immer wieder beeindruckend war es, wie Dirigent Mischke ohne Notenblätter auskam. „Ich habe mir die Kompositionen verinnerlicht und kenne jede einzelne Note und jeden Akkord, so kann ich mich voll auf das Orchester konzentrieren“, erklärte er.

Beim bekannten „There´s no Business like Show Business“ von Irving Berlin wippten viele in den Stuhlreihen und schnippten mit den Fingern im Takt. Zum Finale mit „Moon River“ von Henry Mancini hatte Andreas Bendt seinen großen Saxofon-Soloauftritt. Natürlich kamen die Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne. (lfp)


Langener Zeitung 03.05.2016


Frankfurter Neue Presse 21.03.2016

Musikprojekt in Langen Musik ist ein Begleiter von starken Kindern

Seit 2014 arbeitet das Musikprojekt „MusikLeben! – Kultur macht stark“ erfolgreich in Langen. Finanziell unterstützt wird es mit Geld vom Bund.  

Die Kinder der Langener Musikschule musizieren gern zusammen und profitieren vom Projekt „MusikLeben! – Kultur macht stark“.

In der Turnhalle der Wallschule klingt es richtig gut, wenn Dutzende von Kindern Blockflöte und Gitarre spielen. Aus fünf verschiedenen Tönen bestehende Tonleitern beherrschen sie gekonnt, und sie entlocken ihren Instrumenten bekannte Melodien.

Angelika Radloff und Heiko Rühmkorff von der Musikschule Langen und Lehrerin Ellen Kürschner von der Wallschule haben die Drittklässler mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung fürs Musizieren fit gemacht. Das Programm nennt sich „MusikLeben! – Kultur macht stark“ und läuft in der Wallschule in Kooperation mit der städtischen Musikschule schon seit 2014 mit großem Erfolg. Einmal in der Woche gibt es zusätzlichen Musikunterricht. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Dahinter steht die Philosophie, dass Kinder mit Musik ihre Potenziale entfalten, ihre Persönlichkeit entwickeln und ihre eigenen Stärken erkennen können, dass sie Freude und Trost finden, kreativ sind und einen ständigen Begleiter in ihrem Leben haben. Die musikalische Bildung wird auch Mädchen und Jungen ermöglicht, deren Familien sich das sonst nicht leisten könnten.

Nun hat das Ministerium seine Zusage gegeben, die Förderung in Höhe von 44 000 Euro bis zum Sommer 2017 fortzuführen. Davon werden die Lehrkräfte bezahlt und Instrumente gekauft. Aktuell kommen Zweit- und Drittklässler in den Genuss des Programms, vom Sommer an sind die vierten Klassen dabei – insgesamt 120 Kinder.

Bürgermeister Frieder Gebhardt (SPD), Erster Stadtrat Stefan Löbig (Grüne) und der städtische Fachbereichsleiter für Soziales und Bildung, Constantin Strelow Castillo, begrüßen die weitere Förderung. Dadurch könne ein sinnvolles Projekt fortgesetzt werden, das in jungen Jahren die Begeisterung für die Musik wecke.

Das komme auch der Musikschule zugute, wie deren Leiter Uwe Sandvoß betont. Denn neben dem Musizieren in der Klasse sei es das Ziel, den Nachwuchs für den Einzel- oder Kleingruppenunterricht in der Musikschule zu gewinnen. „Wir verzeichnen einen deutlichen Zulauf von Kindern, die sich an ’MusikLeben!’ beteiligen“, bilanziert Sandvoß.

Kultur macht aber auch deswegen in Langen junge Menschen stark, weil sich der Förderverein der Wallschule, der Orchesterverein und die Seniorenhilfe dafür einsetzen. Es ist immer ein Mitglied der Seniorenhilfe im Unterricht dabei, hilft und protokolliert. Der Orchesterverein stellt die Vielfalt seiner Blasinstrumente vor, die auch ausprobiert werden können. Seit anderthalb Jahren gibt es auch eine zweite Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Schule. Seit ein paar Jahren arbeiten Musikschule und Sonnenblumenschule beim Projekt „JeKi – Jedem Kind ein Instrument“ zusammen, das vom Land Hessen finanziert wird.

(fnp)

OP-online 15.03.2016

Musik als Begleiter und Motivator

Finanzielle Unterstützung sichert Projekt an Wallschule 

Langen - Kultur macht Kinder stark – unter diesem Motto kooperieren Wall- und Musikschule seit zwei Jahren. Das Projekt kommt gut an – und kann nun dank Geld aus Berlin verlängert und ausgeweitet werden.

Die Wallschüler freuen sich gemeinsam mit den Verantwortlichen von Musikschule, Stadt und Grundschule über die Verlängerung des Musikprojekts.© p

In der Turnhalle der Wallschule klingt es richtig gut, wenn Dutzende von Kindern Blockflöte und Gitarre spielen. Aus fünf verschiedenen Tönen bestehende Tonleitern beherrschen sie gekonnt und entlocken ihren Instrumenten bekannte Melodien. Angelika Radloff und Heiko Rühmkorff von der Musikschule und Lehrerin Ellen Kürschner von der Wallschule haben die Drittklässler mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung fürs Musizieren fit gemacht. Das Programm nennt sich „MusikLeben! – Kultur macht stark“ und läuft in der Wallschule in Kooperation mit der städtischen Musikschule schon seit 2014 mit großem Erfolg. Einmal in der Woche gibt es zusätzlichen Musikunterricht. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Dahinter steht die Philosophie, dass Kinder mit Musik ihre Potenziale entfalten, ihre Persönlichkeit entwickeln und ihre eigenen Stärken erkennen können, dass sie Freude und Trost finden, kreativ sind und einen ständigen Begleiter in ihrem Leben haben. Die musikalische Bildung wird dank der Unterstützung durch den Bund auch Mädchen und Jungen ermöglicht, deren Familien sich das sonst nicht leisten könnten.

Zur großen Freude der Kooperationspartner hat das Ministerium jetzt seine Zusage gegeben, die Förderung in Höhe von 44.000 Euro bis Sommer 2017 fortzuführen. Davon werden die Lehrkräfte bezahlt und Instrumente gekauft. Aktuell kommen Zweit- und Drittklässler in den Genuss des Programms, ab Sommer sind auch die vierten Klassen dabei und somit insgesamt 120 Kinder.

Bürgermeister Frieder Gebhardt, Erster Stadtrat Stefan Löbig und der städtische Fachbereichsleiter Constantin Strelow Castillo begrüßen die weitere Förderung. Dadurch könne ein sinnvolles und überzeugendes Projekt fortgesetzt werden, das in jungen Jahren die Begeisterung für die Musik wecke. Das komme auch der Musikschule zugute, wie deren Leiter Uwe Sandvoß betont. Denn neben dem Musizieren in der Klasse sei es das Ziel, den Nachwuchs für den Einzel- oder Kleingruppenunterricht in der Musikschule zu gewinnen. Die ersten Erfahrungen zeigten, dass dies auch tatsächlich passiere: „Wir verzeichnen einen deutlichen Zulauf von Kindern, die sich an ‚MusikLeben!‘ beteiligen“, bilanziert Sandvoß.

Kultur macht aber auch deswegen in Langen junge Menschen stark, weil sich der Förderverein der Wallschule, der Orchesterverein und die Seniorenhilfe dafür einsetzen. Es ist immer ein Mitglied der Seniorenhilfe in den Unterrichtsstunden dabei, hilft und protokolliert. Der Orchesterverein stellt die ganze Vielfalt seiner Blasinstrumente vor, die dann auch ausprobiert werden können.

Stadt und Wallschule hoffen, dass die musikalische Bildung noch lange vom Bund gefördert wird und noch möglichst viele Klassen von ihr profitieren. Seit etwa anderthalb Jahren gibt es eine zweite Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Schule, die sich ebenfalls sehr erfolgreich gestaltet. Und schon seit ein paar Jahren arbeiten Musikschule und Sonnenblumenschule beim Projekt „JeKi – Jedem Kind ein Instrument“ zusammen, das vom Land Hessen finanziert wird.

ble


2015

Frankfurter Neue Presse 02.01.2016

Silvesterblasen Musikalischer Ausklang vor der Stadtkirche

Von NICOLE JOST Viele Bürger der Stadt genießen das Silvesterblasen vor der Langener Stadtkirche. Und wünschen sich dabei nur Gutes für 2016.

Die Musiker des Orchestervereins sorgten mit schwungvollen Melodien für einen perfekten Jahresausklang unter freiem Himmel.

 Langen

Wenn vor der Stadtkirche Frank Sinatras „New York, New York“ erklingt, oder die Musiker des Orchestervereins unter Leitung von Thomas Mische den „Schneewalzer“ bis weit über den Vierröhrenbrunnen klingen lassen – dann ist es wieder soweit: Langener Bürger treffen sich im alten Jahr noch einmal zum Silvesterblasen an dem markanten Ort in der Altstadt.

Hoch oben auf dem Kirchturm der Stadtkirche leuchten noch die großen Ziffern des Jahres 2015, die Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) haben zwei Stände aufgebaut und schenken heißen Glühwein und kühlen Sekt aus.

Rund um die Musiker, bis auf die Treppe der Stadtkirche, ist an diesem Silvesterabend das Gedränge ganz besonders groß. Die Menschen genießen die schwungvollen Melodien. Bis runter an die Straße und am Vierröhrenbrunnen stehen die Langener noch in Gruppen. „Es ist einfach eine schöne Tradition, sich hier noch einmal zu treffen, bevor die Silvesterfeier dann zu Hause los geht. Hier kann ich alten Freunden noch mal meine Wünsche fürs neue Jahr mitgeben. So kommen wir noch mal an die Luft und vertreten uns die Füße, bevor wir uns noch einmal in diesem Jahr schon wieder zum Essen zusammen setzen“, sagte Elmar Jung lachend, der gemeinsam mit Familie und Freunden den Jahreswechsel verbringen wird.

Für Walter Metzger, Vorsitzender des VVV, läuft die letzte Veranstaltung seines Vereins in 2015 auch rund. „Es sind wieder sehr viele Leute gekommen, wir haben noch Glühwein – alles ist bestens“, zeigt sich Metzger sehr zufrieden mit dem Silvesterblasen vor der Stadtkirche.

  OP-online 01.01.2016

Tradition vor dem Rutsch

Silvesterblasen lockt viele Langener vor Stadtkirche

Dicht gedrängt stehen die vielen Besucher beim Silvesterblasen vor der Langener Stadtkirche.  

© Strohfeldt

 Langen - Alle Jahre wieder: Am frühen Silvesterabend pilgern hunderte Langener zur Stadtkirche: Musik hören, sich zuprosten, allen einen guten Rutsch wünschen – das hat mittlerweile Tradition. Von Markus Schaible 

Festgequatscht. Einfach so. Gerade ein paar Meter weit gekommen, Freunde getroffen, stehen geblieben. Geschwätzt, mit einem Ohr dem Orchesterverein gelauscht, kurz für alle Sekt geholt, weitergeredet. Ab und zu vorübergehenden Bekannten die Hand gedrückt, sich umarmt, einen guten Rutsch gewünscht. Drei Stunden später, beim Raclette im privaten Kreis: „Wir haben euch gar nicht gesehen beim Silvesterblasen.“ – „Wir standen am Weihnachtsbaum.“ – „Wir auch.“

Der Orchesterverein sorgt für Unterhaltung.© Strohfeldt

Voll war’s. Wieder einmal. Wie immer eigentlich. Nach bescheidenen Anfängen hat sich die Veranstaltung, die der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) gemeinsam mit dem Orchesterverein seit 1993 ausrichtet, zu einem letzten gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres entwickelt. Ein letztes zur Ruhe kommen, bevor ein paar Stunden später das Geböller seinen Höhepunkt erreicht. Die Besucherzahl liegt beständig im vierstelligen Bereich, was dem Orchester viele Zuhörer und den Helfern am Ausschank (Sekt, Glühwein, alkoholfreier Punsch) reichlich Arbeit beschert. Die einen stehen oben an der Kirche, wo die Musiker ein buntes Potpourri von Klassik bis Swing bieten und sich die Zuhörer sogar mal kurz in „New York, New York“ wähnen dürfen. Die anderen stehen rund um den Vierröhrenbrunnen, wo man von den Klängen nichts mehr hört, dafür so viele Bekannte trifft, dass man gar nicht weiß, mit wem man zuerst reden soll. Oder aber, man hat sich neben dem Weihnachtsbaum festgequatscht. Und die Freunde übersehen, die nur ein paar Meter weiter standen.

Am Sektausschank darf sich mittlerweile Sven Metzger, Sohn von VVV-Vorsitzendem Walter, zur Geburt des zweiten Kindes gratulieren lassen. Sein Vater läuft derweil mit freudiger Miene durch die Menge. „Sie dürfen das Gleiche schreiben wie immer“, verkündet er: „Schön ist’s, toll ist’s, voll ist’s.“ Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht schon mal die Ankündigung: 31. Dezember 2016, 17 bis 18 Uhr, Silvesterblasen vor der Stadtkirche. Und danach drinnen Gottesdienst.

Stadtpost 09.12.2015

 Langener Zeitung 24.11.2015 

Frankfurter Neue Presse 24.11.2015

 Langener Orchesterverein Sonderapplaus für Andreas Günther

24.11.2015   Von NICOLE JOST  Der Orchesterverein Langen bot eine musikalische Zeitreise. Dafür gab es viel Beifall.

   Andreas Günther spielte auf dem Jahreskonzert des Orchestervereins den Solopart fürs Horn in der Neuen Stadthalle Langen.

Langen.

Mit der Generationsfanfare und der New York Overtüre eröffneten die zumeist jungen Musiker des Orchesters der Musikschule Langen am Sonntagnachmittag das Jahreskonzert des Orchestervereins. Das Konzertorchester ließ also der Jugend den Vortritt, die unter der Leitung von Bernd Sallwey in einer gut besetzten Neuen Stadthalle schon einmal für die passende Einstimmung sorgten.

Unter dem Motto „Highlights from Robin Hood, American Beauties und Bugs Bunny and Friend“ hatten die 42 Musiker mit Dirigent Thomas Mischke ein anspruchsvolles Programm erarbeitet. Moderator Jürgen K. Groh führte charmant durch das Programm und ließ die Besucher so manch eine Anekdote zu dem einen oder anderen Stück oder dessen Komponisten hören.

Bekannte Melodien

Für „Air Poetique for Horn and Band“ von Ted Huggens hatte Andreas Günther am Horn seinen großen Auftritt als Solist. Er bekam natürlich einen Sonderapplaus vom Publikum. Mit dem letzten Stück „Bugs Bunny and Friends“ nahm der Orchesterverein sein Publikum mit auf eine Zeitreise zu der Kinderfernsehsendung aus den 1980er Jahren. Die bekannten Melodien weckten sicher bei so manchem Besucher eine Kindheitserinnerung.

Marc Alt, Vorsitzender des Orchestervereins, bedankte sich bei seinen Musikern. Sie hätten alle gemeinsam mit viel Disziplin an den Proben gearbeitet und auch eigens ein Probenwochenende für das große Jahreskonzert eingelegt: Er wisse, wie schwer die Organisation der Musik zwischen Familie und Beruf oftmals sei. „Aber die Leidenschaft dafür bleibt. Musik verbindet und bringt Freude.“

Jahresausklang

Der Langener Orchesterverein ist an den kommenden beiden Wochenenden von jeweils 17 Uhr an auch auf dem Weihnachtsmarkt zu hören. Dann spielen die Musiker den Jahresausklang an der evangelischen Stadtkirche am Silvesterabend – ebenfalls um 17 Uhr.

Langener Zeitung 06.06.2015

und am nächsten Tag die Korrektur...

Frankfurter Neue Presse 05.06.2015

Orchesterverein Langen Schöne Klänge an der Scheuer

  Von Nicole Jost  

Der Orchesterverein Langen erfreute die Besucher mit musikalischen und lukullischen Genüssen. Die Musiker suchen Mitspieler.  

Der Orchesterverein war an Fronleichnam an der Scheuer zu Gast. Unter der Leitung von Thomas Mischke unterhielten sie mit beschwingten Melodien.

 Langen. 

Am 1. Mai hatte das Wetter dem Orchesterverein Langen noch einen Strich durch den Aufritt am Paddelteich gemacht. An Fronleichnam, gut einen Monat später, wurden die Musiker jetzt von der Sonne verwöhnt. Direkt an der Scheuer, unter freiem Himmel, spielten die Bläser traditionelle Melodien und moderne Stücke vor vielen, vielen Zuschauern, die den perfekten Tag auf den Bänken oder auch mit Picknick in der Wiese genossen.

Zu den Klängen von „Mr. Sandman“, lateinamerikanischen Rhythmen oder auch einem Elvis-Medley waren die Besucher dann zum frischen Ebbelwoi und Kuchen auch bestens unterhalten.

„Eigentlich spielen wir ja immer direkt am Paddelteich, aber bei diesem Wetter, zu diesem Termin, bietet sich das hier unten einfach an“, erklärte Dirigent Thomas Mischke, der Freude an den Konzerten an der frischen Luft hat. Der Orchesterverein ist gerade wieder vermehrt auf der Suche nach neuen Mitspielern: „Uns ist jeder willkommen, Klarinettenspieler ganz besonders“, sagte Thomas Mischke. Der Orchesterverein probt einmal in der Woche.

Weitere Informationen zu dem Verein, dem Orchester und den Aktivitäten gibt es unter www.ovlangen.de.

OP Online 02.01.2015

Silvesterblasen: Es lebe die Tradition

Langen - In einer Zeit, die immer hektischer wird, die aktuell von immer mehr Krisen und Katastrophen heimgesucht wird, werden den Langenern Traditionen offenbar immer wichtiger. Von Markus Schaible 

© Strohfeldt

Schön wie immer: Das Silvesterblasen gehört für viele Langener zum Jahresausklang einfach dazu.  

Beim Silvesterblasen ist die Luft noch relativ klar. Wo rund sechs Stunden später das Feuerwerk in einem Mix aus Nieselregen, Nebel und Rauch verschwindet und vom Turm der Stadtkirche außer der weithin leuchtenden Zahl 2015 kaum noch die Umrisse zu erkennen sind, wird sich zugeprostet, das ein oder andere Schwätzchen gehalten und sich fleißig „Guten Rutsch“ gewünscht.

© Strohfeldt

In einer Zeit, die immer hektischer wird, die aktuell von immer mehr Krisen und Katastrophen heimgesucht wird, werden den Langenern Traditionen offenbar immer wichtiger. Und da kommt das Silvesterblasen, das Verkehrs- und Verschönerungs- sowie Orchesterverein Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufen haben, genau richtig. Es ist ein Fixpunkt geworden für viele Bürger, eine Art letztes Innehalten vor der Party hinein in ein neues Jahr. Und dafür muss alles (fast) so sein wie immer: Es ist zwar schön, wenn der Orchesterverein unter Leitung von Thomas Mischke ein paar neue Stücke ins Programm einstreut, aber die Ode an die Freude muss schon sein. Dazu gibt es natürlich dampfenden Glühwein, eiskalten Sekt und alkoholfreien Punsch – wer unbedingt etwas anderes haben muss, bringt sich seine Flasche Bier halt selbst mit.

Knackevoll ist es im Bereich zwischen Kirche und Vierröhrenbrunnen schon seit Jahren, aber Ende 2014 scheinen es noch ein paar mehr zu sein als sonst. Die Besucherzahl ist auf jeden Fall deutlich im vierstelligen Bereich. Zu schätzen ist das schwer, denn die Menge ist in Bewegung. Man stellt sich in die wie immer lange Schlange am Getränkestand, grüßt dort den Nachbarn, da gute Freunde, ein paar Meter weiter Bekannte. Wünscht Glück, Gesundheit und was sonst noch so gebraucht wird im neuen Jahr. Oder blickt noch mal kurz zurück – ach ja, das war ja auch 2014...

Dass es nach knapp einer Stunde zu nieseln beginnt, ist nicht schlimm. Die Musiker sind sowieso dabei, ihre Instrumente in die Stadtkirche zu schaffen, um dort noch im Gottesdienst mitzuwirken. Die Glocken verkünden das nahende Ende des Silvesterblasens, locken viele noch ins Gotteshaus; andere drängt es nach Hause: vorbereiten oder fertigmachen für die Silvesterparty. Und natürlich „Dinner for one“ schauen. Noch eine Tradition. The same procedure as every year ...